Der Volkstrauertag ist der Tag, an dem Deutschland offiziell der Kriegstoten und der Opfer von Gewaltherrschaft gedenkt. 2026 fällt er auf Sonntag, den 15. November. Viele kennen ihn nur aus den Nachrichten: Kränze vor Denkmälern, Flaggen auf halbmast, eine Gedenkstunde im Bundestag. Hier erfährst du, woher der Tag kommt, wem das Gedenken heute gilt, was an diesem stillen Sonntag rechtlich eingeschränkt ist und warum er nicht dasselbe ist wie der Totensonntag eine Woche später.
Wir halten uns dabei an überprüfbare Angaben: an die Feiertagsgesetze der Länder, an eine Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages und an die Darstellungen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der den Tag ins Leben gerufen hat. Wo Quellen sich widersprechen, sagen wir es dazu.
Wann ist Volkstrauertag 2026? Datum und Termine der nächsten Jahre
Der Termin folgt einer festen Regel: Der Volkstrauertag liegt immer zwei Sonntage vor dem ersten Advent. Im evangelischen Kirchenjahr ist das der vorletzte Sonntag, im katholischen der 33. Sonntag im Jahreskreis. Weil der erste Advent zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember liegt, kann der Volkstrauertag nur auf einen Tag zwischen dem 13. und dem 19. November fallen.
Die nächsten Termine im Überblick, jeweils mit dem Totensonntag und dem ersten Advent zur Orientierung:
- 2026: Volkstrauertag am 15. November, Totensonntag am 22. November, erster Advent am 29. November
- 2027: Volkstrauertag am 14. November, Totensonntag am 21. November, erster Advent am 28. November
- 2028: Volkstrauertag am 19. November, Totensonntag am 26. November, erster Advent am 3. Dezember
- 2029: Volkstrauertag am 18. November, Totensonntag am 25. November, erster Advent am 2. Dezember
- 2030: Volkstrauertag am 17. November, Totensonntag am 24. November, erster Advent am 1. Dezember
Zum Vergleich: 2025 lag der Gedenktag auf dem 16. November. Zwischen Volkstrauertag und Totensonntag liegt jedes Jahr der Buß- und Bettag, der in Sachsen ein arbeitsfreier Feiertag ist. Danach beginnt mit dem ersten Advent die Vorweihnachtszeit, deren bekanntestes Symbol wir in unserem Beitrag zur Bedeutung des Adventskranzes erklären.
Volkstrauertag Bedeutung: wem das Gedenken heute gilt
Ursprünglich galt der Tag den deutschen Soldaten, die im Ersten Weltkrieg gefallen waren. Dieser Kreis hat sich über ein Jahrhundert stark erweitert. Heute erinnert der Volkstrauertag an alle Menschen, die durch Krieg und Gewalt ums Leben gekommen sind: an Gefallene und an Zivilisten, an Menschen, die auf der Flucht starben, an die Verfolgten und Ermordeten der nationalsozialistischen Herrschaft und an Opfer von Terror und politisch motivierter Gewalt.
Der Volksbund beschreibt den Tag nicht nur als Tag der Trauer, sondern ausdrücklich auch als Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden. Das passt zu seiner Arbeit: Nach eigenen Angaben betreut er die Gräber von rund 2,8 Millionen Kriegstoten auf mehr als 800 Friedhöfen in 46 Ländern. Wer einmal über eine dieser Anlagen gegangen ist, mit Reihe um Reihe gleicher Steine, versteht schnell, warum der Blick dort weniger auf Heldentum als auf den Verlust fällt.
Seit den 2000er-Jahren schließt das Gedenken auch Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr ein, die in Auslandseinsätzen gestorben sind. Damit ist der Tag kein reines Geschichtsdatum mehr. Er verbindet die Erinnerung an die Weltkriege mit Fragen, die viele Familien ganz gegenwärtig betreffen.
Geschichte des Volkstrauertags: von 1922 bis heute
Die Geschichte des Tages ist eng mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge verbunden, der im Dezember 1919 gegründet wurde. Er setzte sich von Anfang an für einen nationalen Trauertag ein. Ein Gesetz dafür kam in der Weimarer Republik trotz mehrerer Anläufe nie zustande. Der Volksbund handelte deshalb selbst und lud am 5. März 1922 zur ersten Gedenkstunde in das Reichstagsgebäude in Berlin ein. Dort warb Reichstagspräsident Paul Löbe für Versöhnung und Verständigung zwischen den Völkern, die sich wenige Jahre zuvor im Krieg gegenübergestanden hatten.
1925 gelang es dem Volksbund, den Tag erstmals im ganzen Reich durch seine Landes- und Ortsverbände zu begehen. Ab 1926 fand er in fast allen Ländern am selben Termin statt, nämlich am Sonntag Reminiscere, dem fünften Sonntag vor Ostern. Ein gesetzlicher Feiertag war er auch damals nicht.
Einen tiefen Bruch brachte die NS-Zeit. Mit dem Feiertagsgesetz vom 27. Februar 1934 wurde der Tag zum staatlichen Feiertag erklärt und in „Heldengedenktag“ umbenannt. Veranstalter waren nun vor allem die NSDAP und die Wehrmacht, und der Inhalt kippte von der Trauer in die Verherrlichung. Die Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages beschreibt den Gedenktag dieser Jahre als Teil der aggressiv-nationalistischen Propaganda. Laut Wikipedia wurden die Flaggen damals nicht mehr auf halbmast, sondern vollstock gesetzt – ein kleines Detail, das die Umdeutung sehr deutlich zeigt.
Nach dem Krieg griff der Volksbund die alte Form ab 1948 auf regionaler Ebene wieder auf. Am 5. März 1950 fand im Plenarsaal des Bundestages in Bonn die erste zentrale Feierstunde der Bundesrepublik statt. Um sich bewusst vom Heldengedenktag abzusetzen, verständigten sich Bundesregierung, Länder und die großen Kirchen 1951 darauf, den Termin ans Ende des Kirchenjahres zu verlegen. Das Bundesinnenministerium empfahl den Ländern im Februar 1952, den zweiten Sonntag vor dem ersten Advent zum Volkstrauertag zu bestimmen. Am 16. November 1952 fand die erste zentrale Feier nach dieser neuen Regel statt.
In der DDR gab es den Volkstrauertag nicht. Dort wurde stattdessen am zweiten Sonntag im September ein Gedenktag für die Opfer des faschistischen Terrors begangen. Die ostdeutschen Länder nahmen den Volkstrauertag nach der Wiedervereinigung Anfang der 1990er-Jahre in ihre Feiertagsgesetze auf. Seit 1999 findet die zentrale Gedenkstunde im Plenarsaal des umgebauten Reichstagsgebäudes in Berlin statt.
Gedenken am Volkstrauertag: Gedenkstunde, Totengedenken und Halbmast
Den Mittelpunkt bildet die zentrale Gedenkstunde im Bundestag, die der Volksbund ausrichtet. Anwesend sind Vertreterinnen und Vertreter der Verfassungsorgane, der Bundesregierung und des Diplomatischen Corps. Es gibt eine Gedenkrede, in den vergangenen Jahren mehrfach auch von Gästen aus dem Ausland, etwa 2018 vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Gespielt werden traditionell die Nationalhymne und das Lied „Der gute Kamerad“.
Ein fester Bestandteil ist das Totengedenken, das der Bundespräsident spricht. Eingeführt hat es 1952 der damalige Bundespräsident Theodor Heuss. Der Text ist kein unveränderliches Ritual, sondern wurde mehrfach angepasst, wenn sich der Blick auf die Opfer erweitert hat. 2020 nahm Frank-Walter Steinmeier erstmals die Opfer terroristischer, rassistischer und antisemitischer Anschläge und Morde auf. 2025 kamen zwei weitere Ergänzungen hinzu: Menschen, die wegen ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Identität verfolgt oder getötet wurden, und Polizistinnen und Polizisten sowie andere Einsatzkräfte, die im Dienst ihr Leben verloren haben. Im Kern zählt das Totengedenken die Gruppen der Toten auf, um die getrauert wird, und schließt mit dem Gedanken an die Lebenden und die Hoffnung auf Frieden.
Parallel dazu finden in den Ländern und in sehr vielen Städten und Gemeinden eigene Gedenkfeiern statt, meist an Kriegerdenkmälern, Mahnmalen oder auf Friedhöfen. Häufig werden Kränze niedergelegt, es gibt eine kurze Ansprache, manchmal eine Schweigeminute oder Beiträge von Schulklassen. Auf Bundesebene wird traditionell an der Neuen Wache in Berlin ein Kranz niedergelegt. Bund und Länder ordnen für ihre Dienstgebäude die Beflaggung auf halbmast an.
Volkstrauertag als stiller Feiertag: was rechtlich gilt
Ein gesetzlicher Feiertag im arbeitsrechtlichen Sinn ist der Volkstrauertag in keinem Bundesland. Da er immer auf einen Sonntag fällt, wäre ein zusätzlicher freier Tag auch gar nicht möglich. Für Beschäftigte gelten deshalb die üblichen Regeln für Sonntagsarbeit.
Geschützt ist er trotzdem: Alle Länder führen ihn in ihren Feiertagsgesetzen als besonderen Tag, an dem öffentliche Vergnügungen eingeschränkt sind. Umgangssprachlich spricht man vom „stillen Tag“ oder vom Tanzverbot. Wie weit die Einschränkungen gehen und zu welchen Uhrzeiten sie gelten, unterscheidet sich aber deutlich. Drei Beispiele aus den Gesetzestexten:
- Bayern: Das Feiertagsgesetz zählt den Volkstrauertag zu den stillen Tagen. Der Schutz beginnt um 2 Uhr nachts und endet um Mitternacht. Öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen sind nur erlaubt, wenn der ernste Charakter des Tages gewahrt bleibt. Sportveranstaltungen sind an diesem Tag zulässig.
- Nordrhein-Westfalen: Hier gilt der Volkstrauertag ausdrücklich als Gedenk- und Trauertag. Von 5 bis 13 Uhr sind unter anderem Märkte, Sportveranstaltungen, Volksfeste und der Betrieb von Spielhallen untersagt. Von 5 bis 18 Uhr sind Musik und andere unterhaltende Darbietungen in Gaststätten verboten, ebenso öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen einschließlich Tanz.
- Hessen: Das hessische Gesetz beschreibt den Inhalt des Tages ungewöhnlich genau: als Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus und die Toten beider Weltkriege. Öffentliche Tanzveranstaltungen und Veranstaltungen ohne ernsten Charakter sind dort ab den frühen Morgenstunden untersagt.
Die übrigen Länder haben eigene Regeln, und Gesetze werden gelegentlich geändert, in einigen Ländern wurden die Einschränkungen in den letzten Jahren gelockert. Wenn du an diesem Wochenende eine öffentliche Veranstaltung planst, frag deshalb beim örtlichen Ordnungsamt nach. Privat ist nichts verboten: Ein Abendessen mit Freunden oder ein Geburtstag zu Hause fällt nicht unter das Feiertagsgesetz.
Unterschied zwischen Volkstrauertag und Totensonntag
Die beiden Tage liegen nur eine Woche auseinander und werden deshalb oft verwechselt. Beide sind stille Tage im November, beide haben mit dem Gedenken an Tote zu tun. Ihr Ursprung und ihr Anlass sind aber verschieden:
- Herkunft: Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag, entstanden aus einer Initiative des Volksbundes nach dem Ersten Weltkrieg. Der Totensonntag ist ein kirchlicher Gedenktag der evangelischen Kirche, den Preußen 1816 eingeführt hat.
- Anlass: Am Volkstrauertag geht es um die Toten von Krieg und Gewaltherrschaft, also um ein gemeinsames, politisches Erinnern. Am Totensonntag denken Familien und Gemeinden an ihre eigenen Verstorbenen, gleich woran sie gestorben sind.
- Ort: Typisch für den Volkstrauertag sind Gedenkfeiern an Mahnmalen und die Gedenkstunde im Bundestag. Typisch für den Totensonntag sind Gottesdienste, in denen die Namen der Verstorbenen des Jahres verlesen werden, und der Gang zum Familiengrab.
- Termin: Der Volkstrauertag ist der vorletzte, der Totensonntag der letzte Sonntag des Kirchenjahres.
Für viele Menschen fließen die beiden Tage im Alltag ineinander, und das ist auch verständlich: Wer einen Großvater im Krieg verloren hat, denkt an beiden Sonntagen an ihn. Mehr zur Geschichte des Totensonntags und Worte für Grablicht und Karte findest du bei unseren Totensonntag-Sprüchen.
Überhaupt ist der November reich an Gedenk- und Brauchtumstagen. Er beginnt mit Allerheiligen und Allerseelen, am 11. November folgt Sankt Martin mit Laternen und dem Gedanken des Teilens, danach kommen Volkstrauertag, Buß- und Bettag und Totensonntag. Der Wechsel von hellen und stillen Tagen gehört zum Charakter dieses Monats.
Den Volkstrauertag persönlich begehen
Niemand muss am Volkstrauertag etwas Bestimmtes tun. Wer dem Tag aber einen eigenen Platz geben möchte, hat einige Möglichkeiten, die ohne großen Aufwand auskommen.
Eine Gedenkfeier vor Ort besuchen. In vielen Gemeinden findet am Vormittag eine kurze Feier am Ehrenmal statt, oft im Anschluss an den Gottesdienst. Die Termine stehen meist im Amtsblatt, auf der Website der Gemeinde oder im Schaukasten der Kirche. Du brauchst keine Einladung und musst niemanden kennen.
Die eigene Familiengeschichte anschauen. In fast jeder Familie gibt es Spuren der Weltkriege: einen Feldpostbrief, ein Foto in Uniform, eine Geschichte über Flucht oder Vertreibung. Der Volkstrauertag kann ein Anlass sein, ältere Verwandte danach zu fragen, solange das noch möglich ist. Der Volksbund bietet außerdem eine Online-Gräbersuche an, mit der Angehörige nach der Grablage von Kriegstoten forschen können.
Mit Kindern darüber reden. Kinder bekommen mit, dass die Fahnen anders hängen oder dass im Radio ernstere Musik läuft. Eine einfache Erklärung reicht oft: Heute denken wir an Menschen, die in Kriegen gestorben sind, und wir wünschen uns, dass so etwas nicht wieder passiert. Wie viel Geschichte dazu passt, hängt vom Alter ab.
Eine Kerze anzünden oder ein paar Worte aufschreiben. Manche stellen an diesem Abend ein Licht ins Fenster oder schreiben einen Gedanken für jemanden auf, den die Familie verloren hat. Wer dafür passende Worte sucht, findet in unseren Trauersprüchen eine große Auswahl, klassische Verse gemeinfreier Dichter in den Trauergedichten und zuversichtlichere Gedanken bei den Sprüchen über Hoffnung. Eigene Sprüche für den Volkstrauertag stellen wir bewusst nicht zusammen: Ein staatlicher Gedenktag braucht keine Grußkarte.
Ähnliche Gedenktage in anderen Ländern
Fast jedes Land, das Kriege erlebt hat, kennt einen eigenen Tag der Erinnerung, allerdings oft an einem ganz anderen Datum. In Großbritannien und in vielen Ländern des Commonwealth wird am 11. November, dem Tag des Waffenstillstands von 1918, an die Kriegstoten erinnert; Symbol dafür ist die rote Mohnblume. Frankreich und Belgien begehen den 11. November als arbeitsfreien Gedenktag. In den Niederlanden steht der 4. Mai mit zwei Schweigeminuten am Abend für das Gedenken an die Toten.
In Österreich gibt es keinen Volkstrauertag. Dort wird vielerorts an Allerheiligen an den Kriegerdenkmälern der Toten gedacht. Wer in Grenzregionen lebt oder Freunde im Ausland hat, merkt an solchen Unterschieden, wie verschieden Länder mit derselben Geschichte umgehen.
Häufige Fragen
Wann ist Volkstrauertag 2026?
Der Volkstrauertag 2026 ist am Sonntag, 15. November. Er liegt immer zwei Sonntage vor dem ersten Advent und damit stets zwischen dem 13. und dem 19. November. 2027 fällt er auf den 14. November, 2028 auf den 19. November.
Was darf man nicht am Volkstrauertag?
Am Volkstrauertag sind öffentliche Vergnügungen eingeschränkt, vor allem Tanzveranstaltungen, laute Musik in Gaststätten und Volksfeste. Was genau gilt und zu welchen Uhrzeiten, regelt jedes Bundesland in seinem Feiertagsgesetz. Private Treffen und Feiern zu Hause sind nicht betroffen.
Was für eine Bedeutung hat der Volkstrauertag?
Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag für alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, für Soldaten und Zivilisten, für Verfolgte und Opfer von Terror. Er soll an das Leid erinnern und zugleich zu Versöhnung, Verständigung und Frieden mahnen.
Was ist der Unterschied zwischen Volkstrauertag und Totensonntag?
Am Volkstrauertag erinnert der Staat an die Toten von Krieg und Gewalt. Der Totensonntag eine Woche später ist ein evangelischer Gedenktag, an dem Familien und Gemeinden an ihre eigenen Verstorbenen denken. Beide sind stille Tage.
Ist der Volkstrauertag in ganz Deutschland?
Ja. Der Volkstrauertag wird in allen 16 Bundesländern begangen und ist überall durch die Feiertagsgesetze geschützt. Ein gesetzlicher, arbeitsfreier Feiertag ist er nirgends, weil er immer auf einen Sonntag fällt. Die ostdeutschen Länder schützen ihn seit Anfang der 1990er-Jahre.
Warum hängen die Flaggen am Volkstrauertag auf halbmast?
Die Beflaggung auf halbmast ist ein Zeichen staatlicher Trauer. Bund und Länder ordnen sie für ihre Dienstgebäude am Volkstrauertag an. Viele Gemeinden, Schulen und Vereine schließen sich an.
Fazit: ein stiller Sonntag mit langer Geschichte
Der Volkstrauertag ist kein Tag für große Gesten. Er entstand aus dem Wunsch, nach dem Ersten Weltkrieg gemeinsam zu trauern, wurde in der NS-Zeit missbraucht und hat seit den 1950er-Jahren einen neuen Sinn bekommen: die Erinnerung an alle Opfer von Krieg und Gewalt, verbunden mit dem Auftrag zum Frieden. Ob du eine Gedenkfeier besuchst, eine Kerze anzündest oder einfach bei deiner Familie nachfragst, wer damals fehlte, bleibt dir überlassen. Am 15. November 2026 ist Gelegenheit dazu.











