Den Kling Glöckchen Text kennen viele schon aus dem Kindergarten: drei kurze Strophen, ein Refrain zum Mitklingeln und eine Melodie, die nach dem ersten Durchgang sitzt. Hier findest du das ganze Lied in der heute üblichen Fassung zum Mitsingen, dazu den Wortlaut eines frühen Drucks von 1873, der an einigen Stellen anders klingt. Du erfährst, wer den Text geschrieben hat, warum der Komponist der bekannten Melodie bis heute unbekannt ist, wie du das Lied mit drei Gitarrengriffen begleitest und weshalb „Kling, Glöckchen“ nichts mit „Jingle Bells“ zu tun hat.
Kling Glöckchen Text: alle drei Strophen zum Mitsingen
Das Lied hat drei Strophen, und jede wird vom gleichen Kehrvers eingerahmt. In Liederbüchern steht der Refrain oft nur einmal ausgeschrieben, danach folgt ein „usw.“. Damit beim Singen niemand ins Stocken gerät, steht er hier bei jeder Strophe vollständig. Die Fassung folgt der heute verbreiteten Singweise in aktueller Rechtschreibung.
Kling, Glöckchen, klingelingeling, / kling, Glöckchen, kling! / Lasst mich ein, ihr Kinder, / ist so kalt der Winter, / öffnet mir die Türen, / lasst mich nicht erfrieren! / Kling, Glöckchen, klingelingeling, / kling, Glöckchen, kling!
Kling, Glöckchen, klingelingeling, / kling, Glöckchen, kling! / Mädchen, hört, und Bübchen, / macht mir auf das Stübchen! / Bring euch viele Gaben, / sollt euch dran erlaben. / Kling, Glöckchen, klingelingeling, / kling, Glöckchen, kling!
Kling, Glöckchen, klingelingeling, / kling, Glöckchen, kling! / Hell erglühn die Kerzen, / öffnet mir die Herzen! / Will drin wohnen fröhlich, / frommes Kind, wie selig. / Kling, Glöckchen, klingelingeling, / kling, Glöckchen, kling!
Karl Enslin (1819–1875), Text; Melodie: Volksweise des 19. Jahrhunderts, Komponist unbekannt. Gebräuchliche Singfassung; Text und Melodie sind gemeinfrei.
Zwei Wörter brauchen für Kinder manchmal eine Erklärung. „Erlaben“ heißt so viel wie sich erfreuen oder sich an etwas stärken, ganz wie bei einem Labsal. Ein „Stübchen“ ist eine kleine Stube, also das gute Zimmer, in dem bei vielen Familien früher der Baum stand und das bis zur Bescherung verschlossen blieb.
Originaltext und heutige Fassung: was sich verändert hat
Wer nach dem Originaltext sucht, stößt auf ein kleines Problem: Die Erstveröffentlichung von 1854 ist schwer zugänglich. Nach den Angaben der Wikipedia erschien das Gedicht damals unter der Überschrift „Christkindchens Einlass“ im zweiten Heft der Sammlung „Liederquelle“, die der Frankfurter Musiklehrer Benedikt Widmann herausgab. Diesen Druck haben wir nicht selbst einsehen können.
Gut erreichbar ist dagegen ein Druck aus dem Jahr 1873. Johann Nepomuk Ahle nahm das Lied in das siebte Heft seiner Sammlung „Geistlicher Christbaum“ auf, erschienen bei Pustet in Regensburg und heute von der Bayerischen Staatsbibliothek digitalisiert. Dort heißt es „Christkindchens Ankunft“, und Ahle nennt als Vorlage die Liedersammlung „Die kleinen Sänger“ von Heinrich Oberhoffer. Die ersten beiden Strophen stimmen mit dem heutigen Text fast wörtlich überein. Die dritte klingt in diesem Druck kindlicher:
Hell erglüh’n die Kerzchen, / öffne mir dein Herzchen! / Will d’rin wohnen fröhlich! / Frommes Kind, wie selig!
Dritte Strophe ohne Kehrvers nach J. N. Ahle (Hrsg.), Geistlicher Christbaum, 7. Heft, Regensburg 1873, S. 30 f.; Schreibweise behutsam angepasst.
Der Unterschied ist mehr als eine Verkleinerungsform. Im Druck von 1873 spricht die Stimme vor der Tür ein einzelnes Kind an und bittet um „dein Herzchen“. In der heutigen Fassung richtet sie sich an alle zugleich: „öffnet mir die Herzen“. Das passt besser zum gemeinsamen Singen in Gruppe, Klasse oder Familie, und vermutlich hat sich die Mehrzahl deshalb durchgesetzt. Wann genau der Wechsel geschah, lässt sich aus den uns zugänglichen Quellen nicht sagen.
Auch die zweite Strophe kursierte in Varianten. Ein deutschsprachiges Sonntagsschul-Liederbuch, das 1882 in Cincinnati erschien, druckt „Bring euch milde Gaben“ statt „viele Gaben“. Auf heutigen Liedblättern findest du gelegentlich auch „gute Gaben“. Keine dieser Fassungen ist falsch, sie zeigen nur, wie ein Lied lebt, das jahrzehntelang mündlich und in vielen kleinen Schulbüchern weitergegeben wurde.
Was die drei Strophen erzählen
Hinter dem fröhlichen Klingeln steckt eine kleine Geschichte in drei Schritten. Wer singt, schlüpft in die Rolle eines Gastes, der draußen in der Kälte steht und um Einlass bittet.
- Erste Strophe, die Bitte: Es ist Winter, es ist kalt, und jemand möchte hereingelassen werden. Die Kinder drinnen sollen die Türen öffnen. Mehr Handlung gibt es noch nicht, nur die Dringlichkeit: Bitte nicht draußen frieren lassen.
- Zweite Strophe, das Versprechen: Jetzt werden Mädchen und Jungen direkt angesprochen. Der Gast kommt nicht mit leeren Händen, er bringt Geschenke mit, an denen sich die Kinder freuen sollen.
- Dritte Strophe, die eigentliche Bitte: Die Kerzen brennen, und plötzlich geht es nicht mehr um die Stubentür, sondern um das Herz. Der Gast will darin wohnen. Aus dem Bescherungslied wird am Ende ein kleines Glaubenslied.
Auffällig ist, dass das Wort „Christkind“ im Liedtext selbst gar nicht vorkommt. Nur die Überschriften der frühen Drucke verraten, wer da klingelt. Für Familien, bei denen am 24. Dezember der Weihnachtsmann kommt, ist das praktisch: Sie können das Lied singen, ohne dass es zum eigenen Brauch quer steht. Wer die Überschrift kennt, versteht dagegen die letzte Strophe besser, denn der Wunsch, im Herzen zu wohnen, ist ein altes Bild für die Nähe Christi.
Wer hat Kling Glöckchen geschrieben? Karl Enslin aus Frankfurt
Der Text stammt von Karl Enslin, mit vollem Namen Karl Wilhelm Ferdinand Enslin. Er wurde 1819 in Frankfurt am Main geboren und starb dort 1875. Ausgebildet wurde er am Lehrerseminar in Esslingen. 1843 kehrte er in seine Heimatstadt zurück und unterrichtete an der Weißfrauenschule und an der Musterschule, ab 1860 an der Katharinenschule.
Enslin schrieb vor allem für Kinder: Gedichte, Rätselbücher, kleine Geschichten. Mehrere Sammlungen erschienen in den 1840er- und 1850er-Jahren, darunter „Gedichte für die Jugend“ (1846) und „Lieder eines Kindes“ (1855), in die er nach verbreiteter Angabe auch das Glöckchen-Gedicht aufnahm. Daneben gab er ein Frankfurter Sagenbuch heraus. Viele seiner Verse wurden vertont, unter anderem von Friedrich Silcher, Carl Loewe und Carl Reinecke. Von ihm stammt außerdem ein zweiter Text zur Melodie von „Guter Mond, du gehst so stille“.
Dass ein Lehrer ein Kinderlied schreibt, das später in fast jedem Weihnachtsliederbuch steht, ist im 19. Jahrhundert kein Einzelfall. Auch Ernst Anschütz, Lehrer und Organist in Leipzig, veröffentlichte 1824 seine Fassung von O Tannenbaum für den Unterricht. Solche Lieder waren für Schulklassen gemacht: kurze Zeilen, einfache Reime, ein Refrain, den auch die Jüngsten sofort mitsingen können.
Weil Enslin vor mehr als 150 Jahren gestorben ist, ist sein Text gemeinfrei. Das gilt auch für den Druck von 1873, aus dem die dritte Strophe oben stammt.
Die Melodie: Speyer, Widmann und eine Weise ohne Namen
Bei der Melodie wird es kompliziert, und viele Liederbücher machen es sich hier zu einfach. Oft steht über den Noten „Melodie: Benedikt Widmann“, manchmal mit der Jahreszahl 1884. Diese Angabe lässt sich nach heutigem Stand nicht halten.
- 1854, Erstdruck: In Widmanns „Liederquelle“ war das Gedicht nach Wikipedia mit einer Melodie von Wilhelm Speyer aus Offenbach am Main versehen. Diese Vertonung ist nicht die, die heute gesungen wird.
- 1862: Die bekannte Melodie taucht mit kleinen Abweichungen in Heinrich Oberhoffers Schulliedersammlung „Die kleinen Sänger“ auf, ohne Angabe eines Komponisten.
- 1865: In einem Weimarer Kinderliederbuch von Anna Winkel erscheint eine stärker veränderte Fassung mit dem Vermerk „B. Widmann“.
- 1873: Ahles „Geistlicher Christbaum“ übernimmt die Melodie aus Oberhoffers Sammlung. Spätestens damit ist klar, dass sie nicht erst 1884 entstanden sein kann.
Wie die Zuschreibung an Widmann zustande kam, ist ungeklärt. Naheliegend ist eine Verwechslung: Widmann gab den ersten Druck heraus und vertonte selbst viele Gedichte seines Frankfurter Kollegen Enslin. Belegt ist seine Urheberschaft an der heutigen Weise aber nicht. Viele Ausgaben schreiben deshalb ehrlicherweise „Volksweise“ oder „Melodie: unbekannt“.
Es gibt übrigens noch eine ganz andere, kunstvollere Vertonung des Textes: Carl Reinecke veröffentlichte 1875 ein Lied mit dem Titel „Christkindchens Einlass“ als op. 138 Nr. 2. In Familien und Kitas hat sich aber die schlichte Volksweise im Zweivierteltakt durchgesetzt, die mit ihren schnellen Sechzehnteln beim „klingelingeling“ selbst wie ein Glöckchen klingt.
Kling Glöckchen Liedtext mit Gitarre: einfache Begleitung
Die Melodie kommt mit sehr wenigen Akkorden aus. Viele Liederbücher notieren sie in F-Dur, für die Gitarre ist G-Dur oft bequemer, weil du dort ohne Barré-Griffe auskommst. Eine einfache Begleitung in G-Dur kann so aussehen:
- Kehrvers: G für „Kling, Glöckchen, klingelingeling“, dann D7 bei „kling, Glöckchen“ und zurück nach G auf dem letzten „kling“.
- Zeilen drei und vier jeder Strophe („Lasst mich ein, ihr Kinder …“): im Wechsel D7 und G.
- Zeilen fünf und sechs („öffnet mir die Türen …“): Hier wandert die Melodie kurz eine Stufe höher. Wer sicher greift, spielt A7 und D, wer es einfach mag, bleibt bei D7.
Für die Jüngsten reicht es völlig, wenn du im Kehrvers zwischen G und D7 wechselst. Zum Einzählen eignet sich der Zweivierteltakt gut: „eins, zwei“ und los. Wenn ihr in der Gruppe singt, darf das Tempo ruhig flott sein, das Lied lebt vom Klingeln.
Das Glöckchen am Heiligabend: Lied und Brauch
In vielen Familien gehört ein Glöckchen fest zum 24. Dezember. Wenn es klingelt, dürfen die Kinder ins Zimmer mit dem geschmückten Baum. Woher der Brauch kommt und wie er mit der Figur des Christkinds zusammenhängt, erklärt unser Beitrag zum Christkind ausführlich.
Das Lied dreht diese vertraute Szene interessanterweise um. Beim Brauch ist das Christkind schon wieder fort, wenn es klingelt, und die Kinder kommen herein. Im Lied steht der Gast noch draußen und bittet die Kinder, ihm aufzumachen. Die Tür öffnet sich also nicht für die Kinder, sondern die Kinder öffnen sie selbst. Pädagogisch ist das eine schöne Umkehrung: Die Kinder warten nicht nur ab, sie werden zu Gastgebern.
Wer das Lied am Heiligabend singt, kann beides verbinden. Manche Familien stimmen es vor der verschlossenen Tür an, bevor das Glöckchen ertönt. Andere singen es erst danach, wenn alle im Zimmer stehen und die Kerzen brennen, passend zur dritten Strophe. Später am Abend folgt dann oft das ruhigere Stille Nacht.
Kling Glöckchen mit Kindern singen
Kaum ein Weihnachtslied eignet sich so gut für Krippe, Kita und Grundschule. Die Strophen sind kurz, der Refrain wiederholt sich ständig, und das Lautmalerische „klingelingeling“ macht schon Zweijährigen Spaß. Ein paar Ideen, wie das Singen lebendig wird:
- Glöckchen verteilen: Jedes Kind bekommt ein kleines Glöckchen oder eine Schelle und klingelt nur im Kehrvers. So lernen die Kleinen, zuzuhören und auf ihren Einsatz zu warten.
- Tür-Spiel: Ein Kind steht vor der Tür und singt die Bitte der ersten Strophe, die anderen sitzen im Raum und öffnen erst beim letzten Refrain. In der nächsten Runde wird getauscht.
- Bewegungen erfinden: Bei „ist so kalt der Winter“ zittern alle, bei „Gaben“ wird ein Päckchen in die Luft gemalt, bei „Kerzen“ hebt jedes Kind einen Finger wie eine Flamme.
- Wörter klären: Stübchen, erlaben, selig: Kinder fragen gern nach, und ein kurzer Satz dazu macht das Lied verständlicher.
- Lieder kombinieren: Gut zusammen passen Schneeflöckchen, Weißröckchen für den Winter und Ihr Kinderlein, kommet für das Krippenspiel.
Manche Kinder stehen beim Krippenspiel lieber mit einem kurzen Reim vor der Familie als mit einem Lied: Dafür haben wir kleine Weihnachtsgedichte für Kinder zusammengestellt. Planst du ein ganzes Liederheft für die Feier, hilft dir die Übersicht der Weihnachtslieder mit Herkunft und Einordnung.
Kling Glöckchen und Jingle Bells: zwei verschiedene Lieder
Weil in beiden Liedern Glöckchen klingeln und beide bei Kindern beliebt sind, werden sie gern verwechselt. Manche halten „Kling, Glöckchen“ sogar für die deutsche Fassung von „Jingle Bells“. Das stimmt nicht. Die beiden Lieder haben weder Text noch Melodie gemeinsam.
„Jingle Bells“ stammt von dem Amerikaner James Lord Pierpont und erschien 1857 bei Oliver Ditson & Co. in Boston, damals unter dem Titel „The One Horse Open Sleigh“. Es erzählt von einer übermütigen Fahrt im Pferdeschlitten, die Glocken hängen am Geschirr des Pferdes. Weihnachten kommt im Text gar nicht vor. Erst später wurde es zum festen Bestandteil der Weihnachtszeit.
Enslins Gedicht ist dagegen von Anfang an ein Weihnachtslied: Die Glocke ruft zur Bescherung, der Gast vor der Tür bringt Gaben und will ins Herz. Zeitlich liegen beide übrigens nah beieinander, beide erschienen in den 1850er-Jahren, das eine in Erfurt und Leipzig, das andere in Boston. Den englischen Text samt einer sinngemäßen Übersetzung findest du im Beitrag zu Jingle Bells.
Häufige Fragen
Wie lautet der Originaltext von Kling, Glöckchen?
Der heutige Text entspricht in den ersten beiden Strophen weitgehend den frühen Drucken. In der dritten Strophe hieß es 1873 noch „Hell erglüh’n die Kerzchen, öffne mir dein Herzchen“, heute singt man „Kerzen“ und „öffnet mir die Herzen“. Die Erstfassung von 1854 trug den Titel „Christkindchens Einlass“.
Woher kommt das Lied Kling Glöckchen?
Das Lied kommt aus Frankfurt am Main. Der Lehrer und Kinderbuchautor Karl Enslin schrieb den Text, gedruckt wurde er 1854 in einer Liedersammlung von Benedikt Widmann. Die heute gesungene Melodie ist eine Volksweise, die spätestens 1862 belegt ist. Wer sie komponiert hat, weiß man nicht.
Wie lautet der Text von Kling Glöckchen für Gitarre?
Der Text bleibt derselbe, du setzt nur die Akkorde über die Silben. In G-Dur genügen G und D7 für den Kehrvers, für die Zeilen vor dem Refrain kommen bei Bedarf A7 und D dazu. Die Strophen stehen oben vollständig, die Griffe im Abschnitt zur Gitarrenbegleitung.
Wie lautet der Text von Jingle Bells auf Deutsch für Kindergartenkinder?
„Kling, Glöckchen“ ist keine Übersetzung von „Jingle Bells“, sondern ein eigenständiges deutsches Lied mit anderer Melodie. Deutsche Nachdichtungen von „Jingle Bells“ gibt es zwar, sie sind aber meist neueren Datums und urheberrechtlich geschützt. Für die Kita ist „Kling, Glöckchen“ oft die einfachere Wahl.
Wie viele Strophen hat Kling Glöckchen?
Das Lied hat drei Strophen, die jeweils mit dem Kehrvers „Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling“ beginnen und enden. Auch die frühen Drucke aus den 1870er- und 1880er-Jahren, die wir einsehen konnten, enthalten genau diese drei Strophen. Unterschiede gibt es nur im Wortlaut einzelner Zeilen.
Darf ich den Text von Kling Glöckchen ausdrucken und verteilen?
Ja. Karl Enslin ist 1875 gestorben, sein Text ist damit längst gemeinfrei, und auch die alte Volksweise ist frei. Du darfst die Strophen abschreiben, ausdrucken und für Kita, Schule oder Familienfeier vervielfältigen. Geschützt sein können nur moderne Bearbeitungen, Notensätze oder Aufnahmen.
Fazit: ein kleines Lied mit offener Tür
„Kling, Glöckchen“ ist eines der einfachsten deutschen Weihnachtslieder und gerade deshalb eines der beliebtesten. Den Text schrieb der Frankfurter Lehrer Karl Enslin, die Melodie stammt von einem Unbekannten, und über die Jahrzehnte hat sich der Wortlaut leicht verschoben, vom einzelnen „Herzchen“ zu „den Herzen“ aller, die mitsingen. Was geblieben ist, ist die Einladung, einem frierenden Gast die Tür aufzumachen. Ob ihr das Lied vor der verschlossenen Stube, mit Glöckchen im Stuhlkreis oder mit drei Gitarrengriffen unterm Baum singt: Es braucht keine Vorkenntnisse, nur ein bisschen Klingeln.










